Günter Langenbergs Lyrikscheune


Das Osterei
23. April 2011, 17:32
Filed under: Ernährung | Schlagwörter:

Ein rot gefärbtes Hühnerei
ist sehr zu meiner Freud’ dabei,
als ich das Frühstück vor mir sehe
und Appetit mir eingestehe.

Das Ei ist rot, weil Ostern ist,
der Tag, an dem Herr Jesus Christ
sein Grab verließ, da – wie bekannt –
er von den Toten auferstand.

Das Osterei, wie schön es glänzt,
die Frühstücksfarbenpracht ergänzt!
Es lockt sein Rot, es lockt die Frische
und schon sitz ich bei ihm am Tische.

Geköpft ist’s schnell. Ein wenig Salz
auf seine Wunden. Gott erhalt’s!
Den Eierlöffel angesetzt
und dann gelöffelt bis zuletzt.

Das war’s. Und gut hat’s mir geschmeckt.
Der Löffel wird noch abgeleckt.
Ein solches Ei macht Ostern so
besonders und mich lebensfroh.

Osterei


4 Kommentare so far
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Frohe Ostern allen in der Lyrikscheune!

Kommentar von lyrikecho

Namaskar ji! – lieber Guenter,
Dir und Deinem kleinen Hoppelhasen (an die wir in den vergangenen Tagen besonders viel denken muessen) ebenfalls oder vielleicht deswegen ein besonders froehliches Osterfest! Eure Delhiites

Kommentar von Hagen

allen ein ebenso schönes osterfest wie ich es hatte/habe …

Kommentar von proseidon

In meinem kleinen Osternest
kein rotes Ei sich blicken lässt.
Karsamstag abends wollte ich
die Eier färben, ärgerlich
war, dass die rote Farbe just
zu Ende war, ach welch ein Frust! –
Nun, Ostermontag ist´s und lau,
die Ostereier heuer blau!

Kommentar von proseidon




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