Günter Langenbergs Lyrikscheune


Am Filmset
11. November 2018, 03:00
Filed under: Welt

Der Kojote hob die Pfote.
Er begrüßte Don Quijote
und sein Reitpferd Rosinante,
die er beide lang schon kannte,
jovial per Handschlag. Rote
Käfer applaudierten. Tote
standen auf und sangen Lieder,
und dann legten sie sich wieder
hin. Und Hein, der Götterbote,
mahnte, dass die Einschaltquote
eine Geige spielen müsse.
Rosinante ließ sich Küsse
geben, wovon jeder zwote
ekelhaft zu werden drohte.
Don Quijote hielt sich fest.
Filmsets waren oft die Pest.
Manchmal machte der Kojote
ihm verrückte Angebote.
Heute hatte er die Rolle,
hautnah gegen rätselvolle
Windmühlmonster als Exote
anzukämpfen. Ich verknote
ihre Flügel miteinander,
dachte er sich, und dann wander
ich mit Rosi weiter. Pfote
hin, Kojote her. Quijote,
also Don Quijote, steht,
wenn am Set grad nichts mehr geht,
immer für ’ne Anekdote.
Und zwar eine ohne Zote.

Filmklappe


2 Kommentare so far
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puuh….haha….ekelhafte Küsse
gut dass ich nicht müsse
das Gedicht ist wie mein Öte
weisst du….von der Kröte
super! Kriegst von mir die Note
sechs, und ich hol Brote
zum Früstück sind wir heute
wieder eine ganze Meute….

(sechs ist die beste note in der schweiz)

Kommentar von brigwords

Viel Spaß mit der „Meute“! – Und gut, dass du mir die 6 erklärt hast … 😉

Kommentar von Günter Langenberg




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